WINGS FOR LIFE WORLD RUN am 8. Mai 2016 in Wien

„Wir laufen für alle, die es nicht mehr können“


Entzückende Beine von Joffi und Hörb;

Entzückende Beine von Joffi und Hörb;

Lois Niedermayr in Action!

Lois Niedermayr in Action!

Letztes Jahr habe ich von dieser Laufveranstaltung Wind bekommen und war begeistert von der Idee laufend helfen zu können. Das Startgeld kommt zur Gänze der Stiftung Wings For Life zugute.

Das Besondere an diesem Lauf: man läuft der Ziellinie davon bis sie einen einholt :-) aber dazu später noch mehr...

Wir wollten heuer bei dieser Veranstaltung in Wien dabei sein. Wir, das sind Alois Niedermayr, Florian Eibensteiner, Josef Schenkenfelder und ich, Herbert Enzenhofer. Wir wollten einen besonderen Tag erleben und bestimmt hat ein jeder der 14 000 Teilnehmer in Wien seine eigene spezielle Erinnerung an diesen Tag.

Mir wird besonders die letzte halbe Stunde vor bzw. bis zum Start, der Start selbst und zuletzt die große Freude endlich das Catcher Car zu hören ;-) in Erinnerung bleiben.

Bereits etwas angespannt, genossen wir die ausgelassene und lustige Atmosphäre wartend mit den anderen Athleten im ersten Block, nur einige Meter hinter der Startlinie. Dann kam der große Moment des Starts. Ein unglaubliches Gefühl, welches mich erfasst hat. Der Gedanke ,dass im gleichen Augenblick überall auf der Welt (34 Läufe in 33 Nationen) das Startzeichen gegeben wird und mehr als 100 000 Menschen gleichzeitig starten, bescherte selbst mir, einem „alten Hasen“ bei Sportveranstaltungen, "Gänsehaut Feeling“ und wird immer in meinen Erinnerungen bleiben.

Tja, das Ziel hatte hier so seine Tücken… Zur Erklärung: nachdem die Läufer um 13:00 Uhr gestartet sind, startet eine halbe Stunde später das Catcher Car, die fahrende Ziellinie, um dich irgendwann einzuholen. Das Ziel jedes einzelnen ist so lange wie möglich vor dem Catcher Car zu bleiben.

Alois lief 22,25 km, Florian 25,83 km, ich 28,08 km und Josef, er war an diesem Tag kaum zu stoppen, schaffte 36,41 km bis auch er vom Catcher Car eingeholt wurde.

Ich für meinen Teil muss zugeben, dass es schon eine spezielle Kopfsache ist keine bestimmte Ziellinie zu haben, denn man läuft und läuft, Kilometer für Kilometer, ohne ein spezielles Ziel vor Augen zu haben, nur mit dem Wissen irgendwann vom Ziel eingeholt zu werden. Bei der Halbmarathon-Distanz war ich schon sehr müde und habe die Ziellinie bereits herbei gesehnt, doch sie kam ja bekanntlich später. Einen Schluck Red Bull bei Kilometer 26 brachte wieder Schwung in meinen Körper und ich konnte wie durch ein Wunder wieder laufen :-). Als ich dann das Auto hörte, so bei Kilometer 27,4, machte ich noch einen „Sprint“ da ich unbedingt die 28 km erreichen wollte…. Geschafft!

Danach endlich durchatmen, Schuhe ausziehen, welch eine Wohltat :-)) und nun glücklich aber doch etwas langsam zurück zum Shuttle Bus, um wieder zum Startpunkt zu kommen.

In diesem Sinne kann ich diese Laufveranstaltung für 2017 allen empfehlen :-))))

 

Herbert Enzenhofer

 

Wings for Life ist eine private Forschungsstiftung, die 2004 von Heinz Kinigadner und Dietrich Mateschitz gegründet wurde mit dem Ziel Heilmethoden für alle Querschnittspatienten weltweit zu finden.

Mehr zum Lauf und zur Wings for Life Stiftung findet Ihr hier:

www.wingsforlife.com

www.wingsforlifeworldrun.com

 



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13. Mai 2016
Von: Herbert Enzenhofer